Hier erfahren Sie mehr über meine politischen Aktivitäten.
Hier können Sie sich über meine Aufgaben in Berlin informieren und Sie finden natürlich viel über meinen Wahlkreis Dithmarschen-Steinburg-Segeberg (West).
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Und vielleicht einmal einen Blick in meine monatliche Rubrik „ Berliner Tagebuch“, das ich für die "Dithmarscher Landeszeitung" schreibe.
Vattenfall und kein Ende!
Natürlich beschäftige ich mich als Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Steinburg-Dithmarschen, in dem es mit Brockdorf und Brunsbüttel zwei Kernkraftwerke gibt, mit den Vorfällen von Krümmel und Brunsbüttel.
Der Energieversorger Vattenfall macht es selbst Befürwortern der Kernenergie immer schwerer Verständnis aufzubringen. Bereits nach dem Störfall im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark im Juli 2006 wurde die scheibchenweise Veröffentlichung von Informationen durch Vattenfall bemängelt. Nach den Vorfällen in Brunsbüttel und Krümmel muss man sich inzwischen fragen, welche Gründe die Verschleierung von sicherheits-relevanten Angaben gehabt haben. Vattenfall hat durch sein Verhalten sich und der Kernenergie erheblich geschadet. Menschliches Versagen bei dem Betrieb eines Kernkraftwerks darf nicht zu derartigen Störfällen führen. Die Bürger von Brunsbüttel und Krümmel haben die Kernkraftwerke in ihren Regionen akzeptiert. Das ist jedoch für Vattenfall kein Freibrief, sondern bedeutet auch Verantwortung gegenüber den Bürgern der Regionen Brunsbüttel und Krümmel.
Nur eine offene, schonungslose Informationspolitik durch Vattenfall wird die Akzeptanz für die Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel wiederherstellen. Denn Kernenergie kann mit Blick auf den Klimawandel durchaus Zukunft haben. Pannen, auch Informationspannen sind jedoch nicht mehr hinnehmbar. Besonders dann nicht, wenn immer wieder darauf verwiesen wird, das Deutschland die sichersten Kernkraftwerke hat. Allerdings macht der Vorfall auch die Versäumnisse der letzten rot-grünen Bundesregierungen deutlich. Durch den aus ideologischen Gründen beschlossenen Atomausstieg wurde es für die Betreiber anscheinend immer unattraktiver, in die laufzeitbegrenzten Kraftwerke zu investieren. Wenn dem so ist, so ist das eine verantwortungslose und nicht hinnehmbare Haltung von Vattenfall. Sollten weitere Probleme bei den beiden Atomkraftwerken auftreten, so werden nicht die Mitarbeiter der Kernkraftwerke dafür die Verantwortung haben, sondern der Betreiber Vattenfall. Dann wird eine vorläufige längerfristige Abschaltung unumgänglich sein.