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Jürgen Koppelin Wahlkreis

Koppelin im Wahlkreis wieder nominiert


© H. Lange
Der FDP-Landesvorsitzende Jürgen Koppelin ist erneut im Wahlkreis Dithmarschen-Süd/Steinburg zum Wahlkreiskandidaten der FDP nominiert worden. Koppelin konnte von den 34 abgegebenen Stimmen bei einer Enthaltung alle Stimmen für sich gewinnen, wie Versammlungsleiter Dieter Kröhn aus Itzehoe auf einer gemeinsamen Mitgliederversammlung in Breitenburg/Steinburg feststellen konnte.

Koppelin gehört dem Bundestag seit 1990 an und ist sowohl haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion so wie auch deren Parlamentarischer Geschäftsführer. In einer Einleitungsrede lobten die FDP-Kreisvorsitzenden von Steinburg und Segeberg, Willi Göttsche und Joachim Behm, die engagierte Arbeit  von Koppelin sowohl im Wahlkreis wie auch im Bundestag.
In einer Rede ging Koppelin, der auch haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion ist, auf die aktuellen finanzpolitischen Probleme ein.

Koppelin hatte für die FDP mit CDU/CSU und SPD verhandelt, um Verbesserungen beim jetzt beschlossenen Rettungspaket für die Banken zu erreichen, Koppelin“ Es kam der FDP darauf an, dass die Bundesbank eine wichtige Funktion übernimmt und das Parlament stärker kontrollieren kann.“

Einen Blankoscheck zu Lasten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler kann
es nicht geben, so Koppelin.

Koppelin wörtlich: „ Wir verstehen uns als Anwalt der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler und werden dementsprechend auch sehr sorgfältig auf die Verwendung dieser Staatsgelder achten - dass sie für die Bürger eingesetzt werden, dass sie kontrolliert eingesetzt werden und dass sie nicht einigen, die bei den Banken als Manager falsch gearbeitet haben, hinterher geworfen werden.“

Koppelin forderte weiter, dass es dringend notwendig sei, Abschied zu nehmen von der verkorksten Gesundheitsreform. Es sei für die FDP unerklärlich, dass die CDU den Vorstellungen der SPD für ein staatliches Gesundheitssystem gefolgt sein. Jetzt müssten die Bürger für diese chaotische Politik höhere Beiträge bezahlen.

Der FDP-Politiker meinte in der Wahlkreisversammlung, dass die CDU durch die Grosse Koalition immer stärker eine „sozialdemokratische“ Politik betreibe. Die CDU habe inzwischen überhaupt keine Wirtschaftspolitiker mehr sondern folge nur noch der SPD.

Die FDP wird nach den Worten von Koppelin auch bei den jetzt stattfindenden Haushaltsberatungen für den Bundesetat nicht nachlassen, um auf Einsparungen auf der Ausgabenseite zu bestehen.

Einsparungen seien dringend notwendig, um den Schuldenabbau endlich zu beginnen und um die Bürger bei Steuern und Abgaben zu entlasten.

Koppelin: „ Wer Milliarden für marode Banken aufbringen kann, der muss auch in der Lage sein, die Bürger steuerlich endlich zu entlasten. Der Staat hat genug Geld, doch leider geht er damit nicht vernünftig um.“

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