''Kung Fu'' hat keinen Selbstmord begangen

© H. Lange Der in Bangkok im Nai-Lert-Hotel tot aufgefundene Schauspieler David Carradine hat nach einer jetzt durchgeführten Untersuchung in den USA Befund keinen Selbstmord begangen. Der New Yorker Pathologe Michael Baden erklärte laut "EONLINE.com", dass er noch zusätzliche Informationen aus Bangkok brauche, um die genaue Todesursache festzustellen. Selbstmord schließe er aus.
Carradine war als kämpfender Mönch in der Kult-Serie "Kung Fu" bekanntgeworden.
Der 72 Jahre alte Schauspieler war Anfang Juni erhängt und halbnackt im Schrank eines Luxushotels in Bangkok gefunden worden. Das Ergebnis der Autopsie in Thailand wird frühestens in drei Wochen erwartet. Pathologe Baden hatte den Leichnam in dieser Woche nach dessen Überführung in die USA untersucht. Spekulationen zufolge könnte sich Carradine bei einer ungewöhnlichen Selbstbefriedigungspraxis versehentlich selbst erdrosselt haben.