Naturkatastrophe in Japan - meine Anteilnahme und mein Mitgefühl

Japan ist von einer beispiellosen Naturkatastrophe, deren ungeheure Ausmaße bis zur Stunde nicht abzuschätzen sind, heimgesucht worden. Tausende haben ihr Leben verloren, Millionen Obdach und Existenz. Den Betroffenen gilt meine Anteilnahme und mein Mitgefühl.
Der dadurch in Japan entstandene nukleare Notstand hat bei uns die Bundesregierung veranlasst, schnell zu handeln. Durch diese Situation wurde uns das Problem der Beherrschbarkeit der Nuklearenergie erneut vor Augen geführt. Die Bundesregierung hat ein drei monatiges Moratorium der Verlängerung der Laufzeiten unserer Kernkraftwerke verhängt und die sieben ältesten Kernkraftwerke von Netz genommen. Die Zeit wird für Sicherheitsüberprüfungen in allen deutschen Kernkraftwerken genutzt werden. Die Vorfälle in Japan müssen seriös analysiert werden. Eine Bewertung der Ereignisse und deren Auswirkungen sowie der Ergebnisse der Sicherheitsüberprüfungen kann zu veränderten Voraussetzungen für den Betrieb unserer Kernkraftwerke führen.
Bereits bei der Debatte um die Verlängerung der Restlaufzeiten der Kernkraftwerke hat die FDP in Schleswig-Holstein deutlich gemacht, dass dieses nur akzeptabel sei, wenn gleichzeitig ältere Atomkraftwerke vom Netz genommen würden. Die wichtigsten Aspekte in der Diskussion über Kernenergie seien das Sicherheitsmanagement der Anlagen sowie der Verbleib der entstehenden hochradioaktiven Abfälle. Eine pauschale Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken war mit diesen Kriterien nicht zu vereinbaren
Kernenergie ist für die schleswig-holsteinische FDP nur eine Übergangstechnologie, bis erneuerbare Energien in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen. Langfristig setze die schleswig-holsteinische FDP auf die regenerativen Energien. Wir wollen, dass Schleswig-Holstein bei den erneuerbaren Energien Spitzenreiter wird. Die Kernkraft war und ist für uns nur eine zeitlich befristete Brückentechnologie