SÜDOSTASIEN (ASEAN)
Als Hauptberichterstatter im Haushaltsausschuss des Bundestages für das Auswärtige Amt sowie als Berichterstatter für den Entwicklungshilfe-Etat engagiere ich mich besonders für die drei ASEAN-Staaten Thailand, Kambodscha und Vietnam.
Dabei arbeite ich auch mit der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) zusammen.
Das Jahr 2006 war kein besonders gutes Jahr für Investoren, die sich in thailändischen Papieren engagiert hatten. Während die Aktienindizes anderer asiatischer Märkte von einem Höchststand zum nächsten jagten, ging es an der Börse in Bangkok eher mäßig voran.
Das Jahr 2006 war kein besonders gutes Jahr für Investoren, die sich in thailändischen Papieren engagiert hatten. Während die Aktienindizes anderer asiatischer Märkte von einem Höchststand zum nächsten jagten, ging es an der Börse in Bangkok eher mäßig voran.
Im Dezember schockte die thailändische Regierung internationale Anleger. Um Währungsspekulationen gegen die thailändische Währung Baht zu stoppen, hatte die thailändische Zentralbank im Dezember verfügt, dass nur 70 Prozent ihres in Baht getauschten Kapitals in Investments in Aktien und Anleihen fließen dürfen. Der Markt erlebte einen so drastischen Einbruch, dass diese Verfügung am nächsten Tag bereits wieder zurückgenommen wurde.
Das Bombenattentat beim Jahreswechsel verunsicherte die Anleger. Nun schafft die thailändische Regierung neue Bedrohung für ausländische Investoren: Ausländer sollen bei Joint Ventures nur noch 50 Prozent der Stimmrechte halten dürfen. Nach einem Bericht in der Wochenzeitung "Die Zeit" könnten Auslandsinvestoren ihr Engagement in Thailand überdenken. Der Index an der Börse Bangkok befindet sich wieder auf dem Weg nach unten. Anleger in Frankfurt haben sich von ihren Engagements im Fidelity Funds Thailand Fund A und Templeton Thailand Fund Class A getrennt.