Zitronenfalter falten keine Zitronen - Politischer Aschermittwoch in Erfurt


Jürgen Koppelin mit Uwe Barth MdL und Patrick Kurth MdB auf dem politischen Aschermittwoch in Erfurt. (c) H. Lange Zu Hering und Bier in dem stillgelegten Brauhaus der Brauerei Braugold empfing die FDP-Erfurt mit dem Thüringer FDP-Landesverband ihre Gäste. Neben dem Festredner Jürgen Koppelin repräsentierten Thomas L. Kemmerich MdL, Uwe Barth MdL, Patrick Kurth MdB und Peter Röhlinger MdB die anwesende politische Prominenz.
Nach den begrüßenden Worten durch den Einladenden Thomas Kemmerich schilderte Uwe Barth, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, die aktuelle Situation der Schwarz-Roten Koalition im Land. Auch hier steht, wie bei der Rot-Grünen Koalition in NRW, die Konsolidierung des Haushaltes nicht im Vordergrund. Eine höhere Neuverschuldung von circa einer halben Milliarde Euro wird hier dem Steuerzahler zugemutet. Lediglich als „nicht so schlimm“ kommentiert vom Wirtsch


Jürgen Koppelin während der Rede (c) H. Lange aftsminister Machnig. Dazu fällt einem nicht mehr viel ein außer dem Zitat von Franz-Josef Strauß: „So unfähig ein Hund ist, sich einen Wurstvorrat anzulegen, so unfähig ist Schwarz-Rot einen Geldvorrat anzulegen.“ kommentierte Barth.
FDP-Bundesminister machen einen guten JobObwohl es kein gutes Jahr für die FDP gewesen ist und die Wähler Wunder von der FDP erwarteten, hatte Jürgen Koppelin während seiner Festrede genügend Beispiele zur gegenteiligen Darstellung der gar nicht so tatenlosen FDP in Regierungsverantwortung. Gerade die Erhöhung des Kindergeldes um 407 Millionen Euro, die endlich verfassungstreue und gerechte Bemessung des Hartz IV-Regelsatzes, bei dem am Ende leider der Steuerzahler die von der SPD geforderte Erhöhung begleichen muss sowie die guten Jobs der FDP-Minister sind alles Beispiele erfolgreicher Regierungsbeteiligung der FDP. Mit Dirk Niebel findet endlich eine den Entwicklungsländern nutzbringende, wirtschaftliche Zusammenarbeit statt, mit Brüderle werden dem Steuerzahler Milliarden zur sinnlosen Rettung von Konzernen, wie im Fall Opel erspart und nicht zuletzt durch Guido Westerwelle haben die beiden Journalisten im Iran endlich ihr


Im stillgelegten Brauhaus der Brauerei (c) H. Lange e Freiheit wieder erlangt.
Auch wenn es sicher nicht einfach ist in einer Koalition mit einer sozialdemokratischen CDU zusammen zu arbeiten, so ist es immer noch produktiver als die Schulden-Vorschläge der SPD und der grünen dagegen Partei, die gerade in der aktuellen Debatte um das E10 Benzin unter der Amtszeit des grünen Umweltministers Jürgen Trittin genau diese Einführung festlegten und heute nichts mehr davon wissen wollen, sagte Koppelin.
Zur FDP gibt es keine AlternativeAm Ende stellte Koppelin fest, gibt es keine Alternative zur FDP, denn nur sie setzt sich für eine Haushaltskonsolidierung ein, ist der Anwalt der Steuerzahler, indem sie konsequent Steuervereinfachungen und Steuersenkungen fordert, gerade in einer Zeit in der die Wirtschaft brummt und die an den selbstverantwortlichen und mündigen Bürger glaubt. Denn wer meint, durch höhere Schulden durch den Staat ist eine Belastung der Bürger zu verringern, der glaubt am Ende auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.


Jürgen Koppelin zusammen mit Uwe Barth und Patrick Kurth (c) H. Lange