Salvatore Adamo: INCH'ALLAH
J'ai vu l'Orient dans son écrin Avec la lune pour bannière Et je comptais en un quatrain Chanter au monde sa lumière Mais quand j'ai vu Jérusalem Coquelicot sur un rocher J'ai entendu un requiem Quand sur lui je me suis penché
Ne vois-tu pas humble chapelle Toi qui murmure "Paix sur la terre" Que les oiseaux cachent de leurs ailes Ces lettres de feu: "Danger frontière"
Le chemin mène à la fontaine Tu voudrais bien remplir ton seau Arrêtes-toi Marie-Madeleine Pour eux ton corps ne vaut pas l'eau
Inch' Allah, inch' Allah Inch' Allah, inch' Allah
Et l'olivier pleure son ombre Sa tendre épouse son amie Qui repose sur les décombres Prisonnière en terre ennemie
Sur une épine de barbelé Le papillon guète la rose Les gens sont si écervelés Qu'ils me répudieront si j'ose
Dieu de l'enfer ou Dieu du ciel Toi qui te trouve où bon te semble Sur cette terre d'Israël Il y a des enfants qui tremblent
Inch' Allah, inch' Allah Inch' Allah, inch' Allah
Les femmes tombent sous l'orage Demain le sang sera versé La route est faite de courage Une femme pour un pavé
Mais oui j'ai vu Jérusalem Coquelicot sur un rocher J'entends toujours ce requiem Lorsque sur lui je suis penché
Requiem pour six millions d'âmes Qui n'ont pas leur mausolée de marbre Et qui malgré le sable infâme Ont fait pousser six millions d'arbres
Inch' Allah, inch' Allah Inch' Allah, inch' Allah Text und Musik: Salvatore Adamo |  Plattencover ''INCH ALLAH''
KIESELSTEINE franz.Text und Musik Salvatore Adamo Deutscher Text: Eckart Hachfeld
Ist's hundert Jahre her, oder war es erst heut'? Ich sass träumend im Park und vergass alle Zeit. Ein Bettler kam heran, er war alt und ergraut, ich sah ihn nicht an doch ich hörte einen Laut....
War alles ein Spiel oder war es ein Verseh'n? Das Etui, das da fiel, er schien es nicht zu seh'n. Ich rief, er hörte nicht, ich folgte ihm sogleich, er floh als Traumgesicht in sein trauriges Reich.....
Zauberei oder Trick, oder Zufall bloss? Vielleicht war es Glück, es fiel mir in den Schoss, lass seh'n......
Zwei bunte Kieselsteine das war die ganze Pracht, hell wie der Tag der eine, der ande're wie die Nacht. Es war ein Scherz, ein böser, ohne Wert das Etui, lebt wohl ihr gold'nen Schlösser, zum Teufel Fantasie!
Doch am Boden, da war noch ein Zettel ganz klein, das schein mir offenbar das Geheimnis zu sein. So jubelte ich schon, ich hielt den Stein der Weisen, ich zog im Geist davon ins Märchenland auf Reisen!
Kein Schatz war da versteckt, um auf mich zu warten, kein Kuss der erweckt die Prinzessin im Garten, kein Plan von einem Ort, der Reichtum mir verhiess, nur ein paar wirre Worte, die sagten etwa dies:
Mein Freund, nimm diese Steine und nimm sie gut in acht, hell wie der Tag der eine, der and're wie die Nacht. Ich brachte sie zurück vom Ende der Welt, als Liebe und Glück meine Segel geschwellt!
Mein Freund, nimm diese Steine, sie haben große Macht, hell wie der Tag, der eine, der and're wie die Nacht: so wechselnd wie dies Paar kannst du das Schicksal lesen, man sagt, ich sei ein Narr, und ich bin es gern gewesen!
Sei jung, sei verrückt, nur so kannst du gewinnen, und wenn dir das nicht glückt, wird der Schatz verrinnen.
Es ist Zeit, das ich gehe, doch mein Erbe sei dein: zwei Steine aus Träumen, aus Hoffnung und Schein.....
Doch da blendet ein Blitz, ich erwache und schau': nur zwei Kiesel im Staub, sie sind farblos und grau, nicht hell und licht der eine, der ande're wie die Nacht,-
ein Bettler ging vorbei und hat mich ausgelacht.....
(Aus der LP "ADAMO-KIESELSTEINE" EMI-COLUMBIA-HÖR ZU 1C 066-23 390 erschienen 1972). |
 Plattencover Kieselsteine
Es geht eine Träne auf Reisen Original: Une larme aux nuages (1971)
Musik und franz.Text: Adamo dt.Text: Blecher
Es geht eine Träne auf Reisen, sie geht auf die Reise zu mir, der Wind bringt sie mir mit den Wolken, und ich weiß, sie kommt nur von dir.
Es geht eine Träne auf Reisen, die unsere Trennung beklagt, und heißt es auch, man soll niemals weinen kommt es vor daß man gar nicht fragt.
Es war so schön, an deiner Hand zu gehn, es war so schön, dich immer anzusehn, uns schien sogar der Regen rosarot, sind nun für uns all diese Wunder tot.
Es geht eine Träne auf Reisen, du schickst sie rund um diese Welt, ich wünsch mir, daß sie schon heut' Abend von dem Himmel auf meine Lippen fällt.
Es geht eine Träne auf Reisen, die Träne macht uns beiden klar, wir brauchen keinen Rat kluger Leute, daß wir uns lieben ist ganz offenbar.
Es geht eine Träne auf Reisen, sie geht auf die Reise zu mir, der Wind bringt sie mir mit den Wolken und ich weiß, sie kommt nur von dir, und ich weiß, sie kommt nur von dir, und ich weiß, sie kommt nur von dir.
| DIE ALTE DAME, DER SÄNGER UND DIE SPATZEN Franz.Text/Musik Salvatore Adamo deutsch.Text: Walter Brandin
Das Aufgebot war stark an Pressefoto-Linsen. Man schob mich durch den Park und ließ mich ständig grinsen.
Ein altes Frau'chen saß verträumt am Wegesrand. Ein Dutzend Spatzen fraß ihr Krümel aus der Hand.
Gleich rief ein Fotograf: "Das Bild wird ein Gedicht! Stell du dich hin, sei brav! Verscheuch' die Vögel nicht!"
Die Spatzen sahen mich, aber nicht den guten Zweck. So leise ich auch schlich, - schimpfend flogen sie weg!
Verzeihen Sie Madame! Was ich tat, ist schwer zu erklären ... Sie brauchen nie - Reklame! Ich kann sie nicht - entbehren!
Mich zwingt zu solchen Schritten die Presse und die Not. Kaum wag' ich, Sie zu bitten um ein paar Stückchen Brot.
Die Vögel fliegen dann zurück auf meine Hand! Ein solches Bild kommt an bei den Fan-Clubs im Land!
"Monsieur, Sie irren sich!" sprach da die alte Frau, "die Tierchen kennen mich seit Jahren ganz genau!
Sie kommen bloß zu mir, weil ich mit ihnen sprech'. Ich garantier' dafür: Monsieur, Sie haben Pech!"
Trotzdem gab sie charmant von dem Brot etwas her. Ich streckte die Hand ganz so sicher nicht mehr ...
Verzeihen Sie, Madame! Ein Spatz mußt' es wagen, dann war der Andrang groß. Es macht ein leerer Magen auch uns charakterlos!
Ja, nicht nur daß sie kamen, sie wollten mit aufs Bild! Ein paar - vermutlich Damen - waren darauf ganz wild!
Die Alte, die das sah, stand auf und sprach kein Wort. Sie nahm, den Tränen nah, ihr Bündel und ging fort. Sie kam an mir vorbei - ein Blick, der Bände sprach! Nein, mehr ein stummer Schrei, der fast das Herz mir brach!
Ihr Gang war wie ein Schleppen, jeder Schritt tat ihr weh. Sie wankte zu den Treppen, die hinabgeh'n zum Quai.
Verzeihen Sie, Madame!
Kaum war die Alte fort, da rief mein bess'res ich: Das war doch glatter Mord, denn nun ertränkt sie sich!
Bald endet ihre Spur in den Vermißten-Listen, für deine Fotos nur mit Spatzen und Statisten.
Ich dachte an den Strick, an Kerker und an Ketten. Da fiel mir ein zum Glück: Ich versuch', sie zu retten.
Ich lief, wie um mein Leben! Die Alte stand am Fluß und faßte wohl soeben den tödlichen Entschluß!
Ich dachte nur mit Schaudern: Ob ich sie noch erwisch? Doch da hörte ich sie plaudern - mit einem kleinen Fisch!
(Aus der LP "KIESELSTEINE" 1972 EMI-COLUMBIA)
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DER ZIRKUS ANTONY (Le Cirque d'Antony) Franz.Text/Musik: ADAMO dt.Text: Eckardt Hachfeld
LP "HINTER DEN HERZEN" (KIESELSTEINE 3)1977 EMI 1 C 066-32 216
Das Schiff von Antony ist etwas sonderbar, ein Kater steuert es mit einer Mäuseschar, Ein alter Regenschirm führt es aufs weite Meer, und Murmeln bilden rings die Sterne darum her.
Doch ich frage Dich, warum fährst du stets ohne mich, schau, ich bin so leicht viel kleiner als Du glaubst vielleicht. Zeige mir doch auch alle Länder, die ich niemals sah, mach doch etwas Platz, ein kleines bißchen für Papa.
Der Zirkus Antony ist etwas sonderbar, ein Löwe führt Regie, der Pfeife raucht sogar. Ein nobler Pinguin spielt auf dem Saxophon ein alter dummer Bär tritt immer auf als Clown.
Doch ich frage mich, warum beginnst Du ohne mich, ich hab nie gesehn, den Seehund Pirouetten drehn, Legt der Elefant sich gerade vor Dir auf die Knie, schaue ich zur Wand und seh' nicht Deine Fantasie.
Der kleine Antony ist etwas sonderbar, der Regen spielt für ihn Gitarre, laut und klar. Auf einem Bahnhof macht er sich ein Bett zur Nacht, und Züge kommen an mit wunderbarer Fracht.
Doch ich frage Dich, warum kommt nie ein Zug für mich, doch ich frage dich, warum läßt Du mich so in Stich, laß sie mich doch sehn, die vielen kleinen Freunde da, die mit Dir spielen geh'n, auf dem Mond weit weg von Papa.
Doch ich frage mich warum das alles ohne mich. |  ADAMO SINGT HOLLÄNDISCH: ALLEN VOOR JOU IK ROEP JOUW NAAM WANT ZONDER YOU JIL BENT ALLES VOOR MIJ
Komm in mein Boot Musik: ADAMO Text: Walter Brandin
Komm in mein Boot komm laß uns flieh'n! Komm in mein Boot laß die Vögel uns zieh'n!
Es gibt ein Inselreich das Verliebte nur seh'n... Dort tanzen die Sterne schweigend über'm Meer! Der Morgen dort gleicht dem Grün deiner Augen sehr!
Aus purer Poesie muß alles dort besteh'n man sagt daß selbst die Zeit sich weigert zu vergeh'n! Der Lärm und die Hast der Welt sind weit so weit: Nur du noch und ich und die Zärtlichkeit!
Eine Insel mit Sonnenglanz blauer See und weißem Sand wo wir uns lieben und träumen und wieder uns lieben allein am Strand! Steig ein in mein Boot denn es fliegt so schnell so traumgeschwind daß wir schon im Morgenrot auf uns'rer Insel sind.
Komm in mein Boot komm laß uns flieh'n! Komm in mein Boot laß die Vögel uns zieh'n! |
Adamo: Gottseidank jetzt bist du da
Ich fuhr durch sieben Meere wohl und suchte dort nach Gold und Glück Ich segelte von Pol zu Pol kam ohne Illusionen zurück. Hundertmal glaubte ich Dich zu erkennen in einem Blick voll Zärtlichkeit Hundertmal hieß sich kennen auch sich trennen Hundertmal war's schade um die Zeit.
Gott sei dank jetzt bist Du da komm ruh' Dich in meinen Armen aus Gott sei dank jetzt bist Du da jetzt bin ich endlich bei Dir zu Haus.
Dich suchend hab' ich konsequent mir Paradiese ausgemalt Wie Maler ohne Maltalent ich seh' dich dort in Feengestalt. Und Nacht für Nacht träumt ich dieselben Bilder in Farben, die man Hoffnung nennt Beim ersten Flügelschlag hat dann der junge Tag den Maler und sein Bild getrennt.
Gott sei dank jetzt bist Du da nun ruh' ich in deinen Armen aus Gott sei dank jetzt bist Du da jetzt bin ich endlich bei Dir zu Haus. | In deinen Armen sterben (Mourir dans tes bras) Ich sterb' in deinen Armen gern. (Text/Musik: Adamo dtsch.Text: Hachfeld)
Der eine stirbt so spät dahin, längst um sein Paradies geprellt, der andere stirbt wie ohne Sinn, ein Würfel fällt.
Der eine stirbt, und weiß nicht mal, dass er nie sah das Licht der Welt. Der andere stirbt in Höllenqual, erstickt am Geld.
Ich sterb' in deinen Armen gern. Ich sterb' in deinen Armen gern.
Der eine stirbt, lässt keine Spur in der Erinnerung zurück, man legt ihn ab, als sei er nur ein Kleidungsstück.
Der andere stirbt und geht noch weit, vom Alter müde und gebeugt, wohin ihm Schnee und Einsamkeit, Verheißung zeigt.
Ich sterb; in deinen Armen gern.
Der eine stirbt, er sieht so gern, die Sonne abends untergehn, und will von einem anderen Stern, den Aufgang sehn.
Der eine stirbt im Schlaf geschwind, ein Engelslächeln bleibt zurück, der andere stirbt schon früh als Kind, das ist sein Glück.
Ich sterb' in deinen Armen gern
Der eine stirbt mit vollem Mund, mit einem Rülpser als Gebet, verflucht den nimmersatten Schlund- zu spät, zu spät.
Der andere stirbt mit leerem Bauch, am Hunger, dem er nie entflieht, er wird versteckt, so ist es Brauch, damit man diesen Tod nicht sieht.
Ich sterb' in deinen Armen gern.
Der eine stirbt aus Irrtum nur, wo die Justiz die Waage hält, und wo auf einer falschen Spur das Urteil fällt.
Der eine stirbt im Rattenloch, wo die Gesellschaft ihn verbannt, den Rest geplatzter Träume noch in seiner Hand.
Ich sterb' in deinen Armen gern.
Der eine stirbt im Morgenrot,
von eigner Hand als freier Mann, hält kurz mit seinem Flammentod die Panzer an.
Der andere stirbt fürs Vaterland, wie man's befiehlt, mit Heldenstolz, an ihn erinnert unbekannt ein Kreuz aus Holz.
Ich sterb' in deinen Armen gern.
Der eine stirbt in jener Nacht,
wenn nach dem Spiel der Vorhang sinkt, wenn ihm der Spiegel deutlich macht, die volle Wahrheit ungeschminkt.
Der andere stirbt als Blatt im Wind, das achtlos eine Hand verstreut, zu rasch, zu früh, und zu geschwind, dass er bereut.
Ich sterb' in deinen Armen gern. Halt mich fest, lass mich nicht allein.
(Aus LP ADAMO-Seiltanz Kieselsteine 2) |