SÜDOSTASIEN (ASEAN)
Als Hauptberichterstatter im Haushaltsausschuss des Bundestages für das Auswärtige Amt sowie als Berichterstatter für den Entwicklungshilfe-Etat engagiere ich mich besonders für die drei ASEAN-Staaten Thailand, Kambodscha und Vietnam.
Dabei arbeite ich auch mit der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) zusammen.

Demonstranten in Thailand
© J. Koppelin Nach den heftigen Demonstrationen, bei denen es zwei Tote und über 120 Verletzte gegen hat, wollen sich die Anhänger des früheren Ministerpräsidenten Thaksin zurückziehen. Sie haben die Demonstranten aufgefordert, nach Hause zu gehen, schreibt die englischsprachige Zeitung
Zuvor hatten die „roten" Demonstranten das geplante Tagungshotel in dem thailändischen Badeort Pattaya gestürmt, in dem die Fortsetzung der ASEAN-Konferenz stattfinden sollte. 

Protestplakate während den Demonstrationen
© J. Koppelin
An der Konferenz wollte die Regierungschefs der ASEAN-Staaten und Chinas teilnehmen. Die Konferenz musste dann wenige Stunden vorher aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Verschiedene Konferenzteilnehmer, die bereits angereist waren, wurden mit Hubschraubern ausgeflogen. Für die thailändische Regierung von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva war das eine politische Fiasko, da Thailand zur Zeit den Vorsitz der ASEAN-Staaten inne hat.
In der Woche vor Ostern waren zeitweise über 120.000 Regierungsgegner(Rothemden) auf die Straße gegangen.
Die Auslöser der Proteste vom Donnerstag war die Entscheidung von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva, Konsumgutscheine über 2.000 Baht (40 Euro) an sozial Schwache zu verteilen, um die Konjunktur anzukurbeln. Thaksin befürchtet, dass es dadurch zu einer Abwendung seiner Anhänger von ihm kommen könnte.
Ministerpräsident Abhisit lobte den Einsatz der Sich 

Der ehemalige Regierungschef Thaksin erheitskräfte. Sie hätten Schlimmeres verhindert, sagte er. Die Regierung hat am Oster-Sonntag den Ausnahmezustand verhängt und in Bangkok ein Versammlungsverbot erlassen. Weil die Anführer der Demonstranten dagegen verstoßen haben, werden sie nun strafrechtlich verfolgt. Der Polizeichef des Landes kündigte an, dass gegen sie Haftbefehle ausgestellt würden, um sie anschließend vor Gericht stellen zu können.
Der früheren Regierungschefs Thaksin hat die arme Landbevölkerung hinter sich, während die jetzige Regierung vor allem von der Mittelschicht und den Unternehmern unterstützt wird, die aus den südlichen Provinzen Thailands und der Hauptstadt Bangkok kommen. 

König Bhumibol
Es verstärkt sich immer mehr der Eindruck, dass Thaksin die Monarchie im Falle des Ablebens des Königs abschaffen will, um selber Präsident zu werden.
Mehrere europäische Regierungen haben von Reisen nach Thailand abgeraten.
Weitere Bilder von Demonstranten:
![]() ![]() Demonstranten in Thailand © J. Koppelin | ![]() ![]() Demonstranten in Thailand © J. Koppelin |
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