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Jürgen Koppelin Bilder meines Lebens

Robert Long

 
Robert Long

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 13. Dezember 2006, um 23.00 Uhr, ist Robert Long an einem Krebsleiden im Alter von 63 Jahren in Antwerpen verstorben. Ich bin traurig. Und dankbar ihn gekannt zu haben.
Jürgen Koppelin.

 

Beerdigung von Robert Long.
Beerdigung von Robert Long.
 ROBERT LONG
J.G.B.A. Leverman
is dood
22-10-1943 13-12-2006
Wij denken met liefde terug aan de man die hij was en aan hetgeen hij gedaan, gemaakt en veroorzaakt heeft.

Kristof Rutsaert
Lucas Schelkens
Yolanda Frenkel Frank
Jan Diederen
Marc Joosten
Theodora Leverman
Sity Feenstra
Familie Corijn
Familie Rutsaert

De begrafenis vindt plaats op zaterdag 23 december om 11.30 uur
op de R.K. begraafplaats Sint Petrus Banden,
Kerkhoflaan 10 in Den Haag

Als u bloemen wilt laten bezorgen dan kan dat op onderstaand adres:
Matrice uitvaartbegeleiding, Prins Bernhardlaan 121,
3116 HH Schiedam

 

De begraafplaats is vanaf het Centraal Starion te bereiken via bus 22 Vanaf Station Hollands Spoor; eerst met de tram naar het Centraal Station en vervolgens bus 22

 

ROBERT LONG
Er war ein Stern am weiten Himmel der europäischen Popmusik. Kein greller Komet, kein blinkender Planet. Klein aber nur deshalb, weil er Lichtjahre entfernt war vom Super- und Megastarkult unserer Wegwerfbranche. Robert Long.
Robert Long.

Der Holländer Robert Long verweigerte sich jedem Klischee und jeder Vereinnahmung. Erste Charterfolge in den Niederlanden machten ihn als Sänger bekannt. Weil ihn aber die Produktion von Tageshits bald anödete, begann er Lieder zu schreiben, die von seinen eigenen Gefühlen erzählten. Durch zahllose Live-Auftritte in der niederländischen Kabarettszene wurde er rasch zu einem der bekanntesten Liedermacher Hollands.
Seine Musik ist eingängig und unverkrampft emotional. Aus seinen Texten spricht ein kritischer Geist und eine verletzliche Seele. Nichts in seinen Liedern ist auf Effekt berechnet. Es gibt keine ehrlicheren Songs.
Als 1979 seine erste Platte in Deutschland erschien ( Kurz oder Long), sah sich die EMI zu Zensur genötigt. Einer der Titel (Jesus) missfiel der katholischen Kirche, die sich zu Recht angegriffen fühlte. Ein Wagnis war auch Roberts offener Umgang mit seiner Homosexualität. Dass ein Mann ein Liebeslied für einen anderen Mann sang (Warum heulst du denn), war Anfang der 80er Jahre ein Novum in der deutschen Musikbranche.
Er konnte bitter sein (Lebenslänglich), ironisch (Feste Jungs), bissig (Morgen sind wir tolerant), doch am tiefsten beeindruckte durch seine leisen Lieder. Sein trotziger Abschied vom Vater, der ihm schmerzhaft fremd geblieben war (Pa), seine Beschreibung einer tapferen Trennung (Stark sein) und seine Erinnerung an eine große Liebe (Thorbeckeplatz) sind bewegende Zeugnisse eines Empfindsamen.
In allem, was er als Künstler und Mensch tat und sagte, war Robert Long authentisch. Das Rollenspiel, die Attitüden, vor allem die Lügen in allen ihren Formen waren ihm verhasst. Wer das Glück hatte, ihm persönlich zu begegnen, lernte einen stillen, freundlichen und hochintelligenten Mann kennen. Sein Blick war offen, sein Lächeln entwaffnend, sein Auftreten bescheiden. Er war, nicht nur wegen seiner 1,92, einer der Grossen.
Robert Long ist am 13. Dezember 2006 an einer Krebserkrankung gestorben. Mag sein, dass die Musikbranche, die ihn ohnehin weitgehend ignorierte, sein Fehlen gar nicht bemerkt. Doch für viele, die ihn kannten und nicht vergessen werden, hat sich der Himmel verdunkelt.
MICHAEL KUNZE 

 


Doppel-LP ''Liederbuch''.(nicht mehr im Handel)
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für alle, die ein bißchen die holländische Sprache verstehen hier eine interessante Homepage über Robert Long.


Zei m'n moeder altijd
(Robert Long)

Weet je wat m'n moeder vroeger altijd zei als ik een kwaaie bui had
"Kind (zei m'n moeder altijd)
Onthou maar goed (zei m'n moeder altijd)
Wat je ook doet (zei m'n moeder altijd)
Je moet 't leven positief bekijken
Dus (zei m'n moeder altijd)
Onthou mijn raad (zei m'n moeder altijd)
Word maar niet kwaad (zei m'n moeder altijd)
Als het niet gaat zoals je graag zou willen

refr.: Want een mens is mooier als 'ie lacht
En al is 't nog zo'n donkere nacht
Als je even zoekt dan zie je altijd wel een heel klein puntje licht
Je kunt de loop der dingen geen andere kant uit dwingen
Het hele leven is een lange rij veranderingen

Hehe (zei m'n moeder altijd) Robert Long
Robert Long

Zit 't niet mee (zei m'n moeder altijd)
Zeg dan okay (zei m'n moeder altijd)
En laat je vredig met de stroom meedrijven
Want (zei m'n moeder altijd)
De tijd gaat snel (zei m'n moeder altijd)
Gebruik haar wel (zei m'n moeder altijd)
Maar elke tel als je dat kunt fantastisch

Kijk (zei m'n moeder altijd)
Een optimist (zei m'n moeder altijd)
Die zich vergist (zei m'n moeder altijd)
Die heeft beslist wat minder last van tranen
Dan een sjacherijn
Zo'n fles azijn (zei m'n moeder altijd)
Die nooit iets fijn of leuk of mooi kan vinden

Kind (dit is wat) (zie m'n moeder altijd)
Onthou maar goed (wat m'n moeder vroeger) (zei m'n moeder altijd)
Wat je ook doet (altijd zei als ik) (zei m'n moeder altijd)
Je moet 't leven positief bekijken (een kwaaie bui had)
He (dit is wat) (zei m'n moeder altijd)
Zit 't niet mee (mijn moeder vroeger) (zei m'n moeder altijd)
Zeg dan okay (altijd zei als ik) (zei m'n moeder altijd)
En laat je vredig met de stroom meedrijven (een kwaaie bui had)
Kijk (lalalala) (zei m'n moeder altijd)
Een optimist (lalajapalala) (zei m'n moeder altijd)
Die zich vergist (lalalala) (zei m'n moeder altijd)
Die heeft beslist wat minder last van tranen (lalalala)
Dan een sjacherijn (lalalala)
Zo'n fles azijn (lalajapalal) (zei m'n moeder altijd)
Die nooit iets fijn of leuk of mooi kan vinden (lalalala)
Kind (lalalala) (zei m'n moeder altijd)
De tijd gaat snel (lalajapalala) (zei m'n moeder altijd)
Gebruik haar wel (lalalala) (zei m'n moeder altijd) 

 

KOMISCH

Musik: Robert Long
dt.Text: Robert Long/Michael Kunze

Ich wach auf, seh zu Dir Robert Long
Robert Long

wie Du schläft neben mir
ganz entspannt Dein liebes Gesicht
es ist viertel vor neun
schon fällt Sonne herein
legt auf dich einen Streifen aus Licht
Und ich will Dich streicheln
es ist wie ein Zwang
noch immer und ich kenn dich doch schon so lang.

Komisch, es geht nicht vorüber
Ich bin noch immer verliebt wie seit je
Manchmal staun ich fast darüber
Ich könnt schon wieder mit Dir
doch ich sage zu mir
Schlaf ist heilig, mach erst mal Kaffee.

Wassertopf auf den Herd
Und dann, wie's sich gehört
ein paar frische Orangen gepreßt
Toast und Schinken für zwei
und für jeden ein Ei
So ein Frühstück mit Dir ist ein Fest
mir ist kalt,
doch das ist nicht schlimm, denn ich weiss
im Bett neben Dir ist mir bald heiss.

Komisch, es geht nicht vorüber
es hört nicht auf, es fängt immer neu an
manchmal staun ich fast darüber
heimlich sage ich mir
ich bleib zehn Jahre bei Dir
und häng' noch mindestens zehn Jahr daran.

Du liegst halb aufgedeckt Plattencover von Robert Long.
Plattencover von Robert Long.
 
und jetzt wirst Du geweckt
und zwar mit einem Kuß auf den Po
Du brummst müd: "Lass das sein"
Gleich schläfst Du wierder ein
und versteckst Dich in Deinem Plumeau
doch ich weiß schon lang,
das ändert sich bald
wenn ich sag'
"Mein Liebling, Dein Frühstück wird kalt".

Komisch, es geht nicht vorüber
ich bin noch immer verliebt wie ein Schaf
Manchmal staun' ich fast darüber
Du bist das Liebste für mich
und Tag für Tag fühle ich
Du liebst mich auch,
fast so wie Deinen Schlaf. 

 

 

TOLERANT

Musik: Robert Long
Text: Robert Long/Michael Kunze
(Edition Padre)

Niemand ist perfekt
und es sind alle Menschen gleich Plattencover von Robert Long.
Plattencover von Robert Long.

das sagt man so dahin
doch danach handeln ist nicht leicht
da schielt man hin
zur Nachbarin
mit ihrem neuen Hut
und sagt: "Mein Gott, dass so 'ne alte Ziege
so was auf die Rübe tut.

Da mustert man
genau und lang
die kleine Kellnerin
und denkt:
"Die Sorte kenn ich,
die treibt es oft und schlimm."

Ich schließ mich da nicht aus
ich habe leider auch ein Lästermaul
Doch ich verspreche Euch
dass ich mich jetzt bessern will
und vor der eignen Türe kehre

Immer wieder, Freunde, werde ich gefragt:
"warum bist Du bloß so kritisch?
Man muß doch leben und leben lassen".
Und dann gehe ich in mich und sag zu mir
"Robert", sag' ich "du mußt toleranter werden".
Aber das fällt mir verdammt schwer, Freunde, und ich weiß,
vielen von Euch geht es gerade so wie mir.

Und darum:
Bevor sie zu Ende geht,
diese wunderschöne Langspielplatte,
die ihr hoffentlich nicht nur bei Freunden hört,
sondern auch selbst kauft-
am Ende dieses Abends will ich Euch um etwas bitten.
Laßt uns einander etwas versprechen:

Wenn unser Fernsehabend endet Autogramm von Robert Long.
Autogramm von Robert Long.

und wir schlafen gehen
dann sagen wir zu uns selber,
ehe wir das Licht ausdrehen:

Morgen sind wir tolerant, tolerant, tolerant
und finden selbst die größten Idioten interessant
und wir reichen jedem Arsch die Hand
und was uns stört in diesem Land
das wird ab morgen nicht mehr eine Schweinerei genannt
Ab morgen sind wir positiv
und nicht mehr so auf dem qui-vive
wir rücken nichts mehr gerade,
nein, wir lassen alles schief,
na, klar!

Fortan glauben wir an Lügen,
weil sie in der Zeitung steh'n
greifen nichts mehr mit Kritik an
was geht uns die Politik an
Haben wir uns nicht
schon oft genug die Finger verbrannt
das wird anders
morgen sind wir tolerant.
tolerant, tolerant
Vielleicht, Freunde, ist das böse Kritisieren
ein Laster wie Zigarettenrauchen.
Und Schokoladenaschen.
Es ist schwer, damit aufzuhören.
Ich kann halt manchmal den Mund nicht halten.
Aber es ist ja bekannt
dass eine Entwöhnungskur leichter durchzuhalten ist
wenn andere dabei mitmachen.
Und deshalb meine herzliche Bitte:
Entsagt wie ich dem Laster!
Hebt die Arme, ballt die Fäuste, holt tief Luft
und singt alle mit!

Morgen sind wir tolerant, tolerant, tolerant
und finden selbst die größten Idioten interessant
und wir reichen jedem Arsch die Hand
und was uns stört in diesem Land
das wird ab morgen nicht mehr eine Schweinerei genannt
Ab morgen sind wir positiv
und nicht mehr so auf dem qui-vive
wir rücken nichts mehr gerade,
nein, wir lassen alles schief,
na, klar!

Fortan glauben wir an Lügen,
weil sie in der Zeitung steh'n
greifen nichts mehr mit Kritik an
was geht uns die Politik an
Haben wir uns nicht
schon oft genug die Finger verbrannt
das wird anders
morgen sind wir tolerant.
tolerant, tolerant, tolerant, tolerant....... 

 

TOE MAAR JONGENS
1974
Text/Musik:Robert Long
(BOVEMA 5C054.24996)

(deutsch: FESTE JUNGS)

Toe maar jongens de beuk erin
Ja vooruit maar lui zet hem op:
Gif en rotzooi in de zee
De oceaan 1 grote plee
De vis die gaat maar zo niet dood
De zee is zo ontzettend groot
Dit gaat het snelst en en tijd is geld iets anders
Wordt te duur
Wij zijn baas in de natuur
(Raldaldee in de Waddenzee ga je mee)

Toe maar jongens de beuk erin
Ja vooruit maar lui zet hem op:
De laatste bomen gaan eran
Als deel van een bestemmingsplan
Een stankgolf hier een roetwolk daar
De industrie moet voort nietwaar
Gezondheid welzijn enzovoort:
dat is allang verstoord
Straks stikt iedereen de moord
(Raldaldel en ik lust hem wel tante Nel)

Toe maar jongens de beuk erin
Ja vooruit maar lui zet hem op:
Maak je mede mens maar af
Een megatonnen massagraf
In Ulster of in Mozambique
Gereformeerd of katholiek
Koeieneer en martel maar ja knuppel ze maar neer
(Raldalda in Amerika ga maar na)

Toe maar jongens de beuk erin
Ja vooruit maar lui zet hem op:
Blijf maar trouw aan elk gezag
Dat niets presteert maar alles mag
En heb maar niet te veel kritiek
Op heel die ouwe-lullenkliek
Vol oorlogszucht en machtsmisbruik kwaadaardig en gemeen
En met schijt aan iedereen
(Raldaldal van je kauwgombal in het dal)

Toe maar jongens de beuk erin
Ja vooruit maar lui zet hem op:
Blameer de communisten maar
Of geef de schuld maar aan elkaar
Of doe de boel maar af met God
Ook als de hele troep verrot
En steek je kop maar in het zand dat is het beste want
Het loopt al aardig uit de hand
(Vuilnisbak van je kouwe kak in de slee
Weet je wat ze zee: dikke tante Kee
En er komme d'r nog twee en mot je nog een C
Of een koppie thee? Ole)

Wenn man mich mal fragen würde
Text: Robert Long/Michael Kunze
Musik: Robert Long LP: Hinter dem Horizont
CD: Liederbuch

Wenn man mich mal fragen würde
was am Fernsehn mir nicht paßt.
Ja zum Beispiel dieses blöde Protestieren.
Sollen die doch bitte sehr
Rüber in die DDR
Statt bei uns in einem fort zu demonstrieren.
Die Tagesschau hat überhaupt
Mir oft den Appetit versaut
Die zeigen, wie die Schwarzen irgendwo krepieren.
Wenn man das in Farbe sieht
Schlägt es einem auf Gemüt
Und dafür kassieren die auch noch Gebühren
Da lob' ich mir den Kulenkampf
Oder die Schau von dem Carell.
Und dem Lembke, wo sie die Berufe raten.
Aber sowas kommt fast nie.
Dafür diskutieren sie
Über irgendwelche Zulu-Kaffer-Staaten.

Wenn man mich fragen würde,
dann, gäb's ein anderes Programm
Ohne diese Affen mit den langen Haaren.
Das sind alles Kommunisten
Die bei uns verschwinden müßten
Ja mit denen würd ich richtig Schlitten fahren
Ja schon im Nachmittagsprogramm
Stiften Sie die Kinder an.
Kein Wunder wenn aus denen Terroristen werden
Andauernd Negerbeat und Rock,
nur ab und zu der Blaue Bock
Klar, so wollen Sie die Jugend schon verderben
Da lob ich mir den Zimmermann,
Wo man Ganoven jagen kann
Aber leider läßt man die ja alle leben
Der Knast der hat doch keinen Zweck
Da hilft nur ein: Die Rübe weg,
Dann würd es diese Typen bald schon nicht mehr geben.

Ja wenn man mich mal fragen würde
Gäb' es das Gequatsche nicht
Um den Umweltschutz und um die Reaktoren.
Denn Fortschritt muß ja schließlich sein,
Den die dagegen sind und schrein,
Die haben sowieso bei uns hier nichts verloren.
Die nimmt man alle viel zu wichtig,
Die sind alle nicht ganz richtig,
Wie der Schwule, den wir in der Firma haben.
Neulich machten wir 'nen Scherz,
Und da wurde der dann frech,
Natürlich haben wir ihm eins auf's Maul geschlagen.

Da lobe ich mir meine Frau,
Mit der ich abends Fernsehn schau,
Die nickt zu allem mit dem Kopf, wenn ich was sage.
Und brauche ich ein frisches Bier
Steht sie auf und bringt es mir.
Wer der Her im Haus ist, das ist keine Frage.

Ja wenn man mich mal fragen würde,
Was am Fernsehn mir nicht paßt,
Wär' ich mit dem Reden nicht so schnell zu Ende.
Doch ich weiß, auf unsereiner
Hört da oben leider keiner,
Obwohl ich sowas demokratisch fände.

[Gesprochen:]
Da schau an, bald sind wieder Wahlen.
Da lag so'n Werbezettel im Briefkasten.
"Das Ohr am Herz des Bürgers" steht da.
Na, vielleicht legen die doch Wert auf meine Meinung.
Wir werden ja sehen.

JOS

Und dann war Jos auf einmal tot.
Er wollte einfach nicht mehr weiterleben.
Er hat sich eines Tages aufgegeben.
Ich sah es kommen und stand bloß daneben.
Er hat nicht nur damit gedroht,
nein er stieg einfach aus dem Boot.

En toen opeens was josje dood.
Hij had gewoon geen zin om door te leven
Hij heeft zichzelf als het ware opgegeven
Hij heeft ana mij z’n laatste brief geschreven
Hij hield zich niet nog langer groot
Ik gaf hem de genade stoot.

Man glaubt oft, daß man einen kennt.
nun ja, ich habe Jos ganz gut verstanden,
obwohl wir nicht gleich zueinander fanden.
Er taute auf, als wir uns besser kannten.
Dann ging ein Riss durch den Zement,
dann war er mir nicht mehr so fremd.
Wenn wir zu zweit an stillen Sommertagen
im Abendrot am Wasser lagen,
konnte er mir auf einmal alles sagen.
Er hatte sich an mich gewöhnt
und uns hat nicht mehr viel getrennt.

Soms denk je dat je iemand kent,
Nou ja ik kende jos zo’n maand of 7
Hoewel we eerst nog wel op afstand bleven
Zag ik de echte jos soms echt wel even
Als door een scheur in het cement
Dan krrop die langzaam uit ze tent
Wanneer we ’s zomers de rivier afdreven
Kwam er een glimlach om z’n lippen zweven
Was die wat minder bang zich blood te geven
Dan was die in eens een hele vent
We raakten aan elkaar gewend.

Er sah mir selten ins Gesicht,
auch als wir schon beinah' Freunde waren.
Er hatte Angst sich ganz zu offenbaren.
Er konnte stundenlang ins Leere starren.
Dann wußte ich, er möchte nicht,
daß man das Schweigen einfach bricht.
Er wollte eine harte Schale haben,
sich vor der ganzen Welt in sich vergraben.
Ich saß dabei und zwang mich, nicht zu fragen,
denn irgendwie da wußte ich,
daß er von ganz alleine spricht.

Hij zei niet veel in het begin.
Ik wist niet of ik hem ooit zou bereiken
Als ik iets vroeg, begon die weg te kijken
Hij zei alleen soms, hou nou op met zeiken
Z’n handen nog onder ze kin
Verroerde uren lang geen vin
Hij wou zo graag een harde polster lijken
Maar op den duur begon het schild te wijken
Liet die wat meer van ze gevoelens blijken
En ging die op m’n vragen in
Kwam die tevoorschijn zin voor zin.

Und dann hat er von sich erzählt,
von Eltern, die sich immerzu nur streiten.
Er hin und her gerissen zwischen beiden
und schließlich lassen sie sich scheiden.
Und wen von beiden er auch wählt,
er fühlt, daß ihm der andere fehlt.
Er scheint auf einmal überall zu stören,
zu keinem Menschen richtig zu gehören.
Und trotzig will er sich dagegen wehren.
Er möchte Liebe und erhält
viel Schokolade und viel Geld.

Hij had van alles opgekropt
Er was niks waar je jos om zou verneden
Z’n ouders waren van elkaar gescheden
En om de maand moest die bij een van beiden
Waar die met snoep werd volgepropt
En hij vertelde me beknopt
Hoe hij als kind ze vader wakker gilde
Omdat die liever naar ze moeder wilde
En hoe ze vader hem ze bed uit tilde
En in de kelder had gestopt
Te vroeg en veel te vaak geschopt.

Man steckt ihn in ein Internat.
Am Anfang möchte er vor Heimweh sterben.
Doch was er fühlt kann er bald gut verbergen.
Er lernt zu lügen, um geliebt zu werden.
Er ist ein schlechter Kamerad,
kaum einer gibt sich mit ihm ab.
Und nach der Schule läßt er sich so treiben,
will nichts erreichen und will nirgends bleiben.
Nur weil er glaubt, ihn könnte keiner leiden,
vertraut er keinem guten Rat
und seine Wege sind nicht grad.

Hij zei ‘misschien is het verkeerd’
Maar ik denk steeds, was ik maar niet geboren
De mensen hebben hun gevoel verloren
Haast niemand wil zich aan een ander storen
Dat heb ik nou toch wel geleerd
Zelfs als je werkelijk crepeert
Zal men proberen om je stem te smoren
Maar ieder mens wilt toch bij iemand horen
Dat lot is mij dan zeker niet beschoren
Ik wordt haast overal geweerd
En ik heb Jos opnieuw bezeerd.

Das alles hat er mir gesagt.
Er konnte früher nie darüber reden,
doch mir erzählte er sein ganzes Leben.
Hät ich ihm damals bloß die Hand gegeben
und ihm gesagt, daß ich ihn mag.
Mein Gott, es war sein letzter Tag!

Had ik hem achteraf beschouwd
Toen hij dat zei, maar naar me toegetrokken
En hem gezegt ‘we zullen samen knokken’
Maar ik zei niks, was van mezelf geschokken
Een overgeveleijke fout
Maar god ik voelde me zo oud
Hij schreef ook:

Den letzten Brief schrieb er an mich
und darin stand: "Auch du hast mich belogen,
mit deinem milden Lächeln auch betrogen,
und mich am Ende wieder abgeschoben.
Es denkt halt jeder nur an sich,
und trotzdem hoffte ich auf dich.
Ich fühlte mich ganz wohl in deiner Nähe,
du must verzeihn, wenn ich jetzt einfach gehe,
das ist nur, weil ich keinen Sinn mehr sehe.
Ich will nicht mehr, leb wohl, Dein Jos."

Jij liet me weer los
Door niks te zeggen heb je toch gelogen
Want wat je wilde zag ik in je ogen
Ook jij gevangen in je onvermogen
Jij bent nog meer dan ik de klos
Je bent misschien een ouwe vos
Jij kan misschien wat meer ervaring tonen
Jij kunt er tegen als je wordt bedrogen
Maar ik heb alles nog eens overwogen
Ik wil niet meer
Het beste, Jos

Text:/ Musik Robert Long

THORBECKEPLATZ

Auf dem Thorbeckeplatz,
bei dem Straßenbahnhaus
Hab ich Dich zuerst gesehn
Ich wollt schon vorübergehn
Doch Du sahst so traurig und hoffnungslos aus
Mein Blick traf auf Deinen Blick
Ich sagte "Komm mit"
Da hast Du gelacht
Und bliebst eine ganze Nacht.

Und morgens hast Du
mir beim Frühstück gesagt
"Nun muß ich leider gehn
Tschüß, es war wirklich schön
Ich ruf' bestimmt mal bei dir an."
Als ich dann alleine war
und begriff, was geschah
War ich furchtbar glücklich
Ich lachte und sang
Ja so fing das damals an.

Erst später erfuhr ich
Du gingst damals heim
Zu Deiner Frau, zu ihr,
Der du nie sagst wie mir
Ich gehör' niemals nur Dir ganz allein
Manchmal rufst Du mich an
Weinend fragst Du mich dann
Ich weiß nicht mehr weiter
Ich brauch Dich so sehr
Und ich sag "Komm her".

So steht's mit uns,
Man gewöhnt sich daran
Wochenlang nichts von Dir,
Dann läutet es an der Tür,
Ich mach Dir auf und nehm Dich in den Arm
Dann bin ich für Dich da,
Streich Dir sanft übers Haar
Bis Du das Leben dann wieder erträgst
und morgens nur sagst, daß du gehst.

Text: Robert Long/Michael Kunze
Musik Robert Long


Thorbeckeplein
I'k Heb je ontmoet op het Thorbeckeplein
Je wachtte op iets blijkbaar, stond er voor niets blijkbaar
Je leek zo ontroostbaar en eenzaam te zijn
We keken en wachtten wat, praatten en lachten wat
Toen ik je vroeg: "Ga je mee?", zei je: "Fijn"
En miste je laatste trein

Na het ontbijt zei je: " 'k Ga nu dan maar
't Was heel erg fijn bij jou, dag, en ik bel je gauw"
Uren nog rook ik de geur van je haar
Ik lachte en floot die dag, God, ik genoot die dag
'k Voelde me beter dan sedert een jaar
Totdat ik je zag... met haar

Ik zag jullie vaker, een vrouw met d'r vent
Eerst me zo warm gevoeld, nu me zo arm gevoeld
Ook je adres was me toen niet bekend
Eensklaps daar belde je, huilend vertelde je
Dat je soms vreselijk moedeloos bent
En dat je daar nooit aan went

Zo gaan we door en ik wen d'r maar an
Maanden verstom je weer, plotseling kom je weer
Meestal alleen als je niet verder kan
Dan streel en omarm ik je, troost en verwarm je
Kun je 't leven dan 's morgens weer an
Dan ga je terug... naar je vrouw

 

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