Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung

Jürgen Koppelin - Bilder meines Lebens

Georges Moustaki


Autogramm von Georges Moustaki.
Zusammen mit Nana Mouskouri und Demis Roussos, beide aus Griechenland stammend, saß ich 1979 an einem schönen Herbstmorgen in einem Hotel in Bremen zusammen.

Und da trat er herein: Georges Moustaki. Für mich völlig unverhofft und unerwartet. Er sah mit seinem weißen Bart wie ein Prophet aus. Ihn habe ich immer bewundert, seit ich für Edith Piaf und ihre Chansons mich begeistert habe.
Er setzte sich zu uns an den Tisch und frühstückte mit uns. Alle drei sprachen griechisch, ich verstand kein Wort und war doch begeistert.

Ein Autogramm von Georges Moustaki ist mir als Erinnerung an dieses Treffen geblieben.

1958 schrieb er für Edith Piaf ihren Welterfolg "Milord".

Georges Moustaki wurde 1934 als Joseph Mustacchi in Alexandria als Sohn griechischer Emigranten geboren. Dort machte er auch ein französisches Abitur. Mit 17 Jahren kam er dann nach Paris, arbeitete später als Journalist und spielte nebenbei Gitarre in den Cafe's von Montparnasse. Dort entdeckte ihn Georges Brassens.

Auf einer französichen Homepage kann man mehr über GEORGES MOUSTAKI erfahren.
 

Wenige Titel hat Georges Moustaki auch in deutscher Sprache gesungen. Dazu gehört auch eines meiner Lieblingslieder: "Ich bin ein Fremder" und "Kaum bemerkt und unerkannt":

Kaum bemerkt und unerkannt

(Georges Moustaki)

Kaum bemerkt und unerkannt
Cover von Georges Moustaki.

Zog er damals durch das Land
Einem Bettler gut genug,
War was er am Leibe trug
Barfuss lief er obendrein,
nein, wer konnte das schon sein
Kaum bemerkt und unerkannt,
Zog er klärend durch das Land
Was er sprach das war zwar schön
Doch vielleicht nicht zu versteh'n
Und zu glauben schwerer noch,
Eine Handvoll tat es doch
Wenn er, der nur Gutes tat,
Je' für sich um etwas bat
Pflegte das nicht mehr zu sein
Als ein Lager, Brot und Wein.

Gab' man ihm nicht einmal das
Zog er weiter ohne Hast
Kaum bemerkt und unerkannt,
Blieb er dann, als er verschwand

Wer ein Fremder war wie er
Der fehlt keinem allzu sehr.

Und sehr bald, so wie es schien
Hat niemand mehr gedacht an ihn
Nun das ist so ungefähr,
Heut zweitausend Jahre her.

Nichts erhofft die Welt so sehr,
wie seine Wiederkehr
Sonntags machen Frau'n sich schön,
Denn er soll sie festlich seh'n
Längst ist allen Kindern klar,
Wer ihr bester Freund einst war

Männer stellen für den Zweck
Schweigend eine gute Flasche weg
Nur vom allerbesten Wein
Für den Fall der Fall tritt ein
Das er einmal wiederkehrt
Und dann steht vor ihrer Tür
Falls er jemals wiederkehrt
Leider spricht nicht viel dafür.

George Moustaki:
Ich bin ein Fremder
Franz.Original: Le métèque

Ich bin ein Fremder
den man haßt
- und dessen Schnauze dem nicht paßt
der darin sieht
was er nicht fand.

Ich häng' am Leben
nicht am Geld
als ein von jedem Wind der Welt
diverse Plattencover von Georges Moustaki.

zerzauster Hirt aus Griechenland.

Verrät sich nicht mit dieser Hand
der Vagabund
der Musikant
der stahl - doch auch nach Sternen griff.

Dem Mund sieht man es an
gewiß
wie oft er küßte
trank und biß
und auf den Ruf
den guten
pfiff.

Ich bin ein Fremder
den man haßt
- und dessen Schnauze dem nicht paßt
der brav als Bürger Wurzeln schlug!
Die braune haut ist heut' noch glatt
weil sie sich glattgerieben hat
an allem
was nur Röcke trug!

Was machte nicht mein Herz schon mit
das leiden ließ und selber litt
und suchte
beides zu versteh'n.

Und meine Seele
die so heiß
noch immer liebt
obwohl sie weiß:
sie wird der Hölle nicht entgeh'n!

Ich bin ein Fremder
den man haßt
- und dessen Schnauze dem nicht paßt
der immer "Angst vor morgen" hat!

Dich meine Kleine
fange ich
und halte dich und trinke mich
an deinen zwanzig Jahren satt.

Ich bin dein Prinz und bin dein Knecht!
Wie du mich willst
es ist mir recht
nur liebe mich
und du wirst seh'n:

dann wird die Zeit zur Ewigkeit
der Raum - ein Meer von Seligkeit
vor dem wir beide staunend steh'n!

Laß' uns in dieser Ewigkeit
in diesem Meer von Seligkeit
noch oft gemeinsam untergeh'n.

 

Le métèque
Musik/Text: Georges Moustaki

Avec ma gueule de métèque
De Juif errant, de pâtre grec
Et mes cheveux aux quatre vents
Avec mes yeux tout délavés
Qui me donnent l'air de rêver
Moi qui ne rêve plus souvent
Avec mes mains de maraudeur
De musicien et de rôdeur
Qui ont pillé tant de jardins
Avec ma bouche qui a bu
Qui a embrassé et mordu
Sans jamais assouvir sa faim

Avec ma gueule de métèque
De Juif errant, de pâtre grec
De voleur et de vagabond
Avec ma peau qui s'est frottée
Au soleil de tous les étés
Et tout ce qui portait jupon
Avec mon cœur qui a su faire
Souffrir autant qu'il a souffert
Sans pour cela faire d'histoires
Avec mon âme qui n'a plus
La moindre chance de salut
Pour éviter le purgatoire

Avec ma gueule de métèque
De Juif errant, de pâtre grec
Et mes cheveux aux quatre vents
Je viendrai, ma douce captive
Mon âme sœur, ma source vive
Je viendrai boire tes vingt ans
Et je serai prince de sang
Rêveur ou bien adolescent
Comme il te plaira de choisir
Et nous ferons de chaque jour
Toute une éternité d'amour
Que nous vivrons à en mourir

Et nous ferons de chaque jour
Toute une éternité d'amour
Que nous vivrons à en mourir 

 

Kontakt

Unterwegs im Wahlkreis

Wahlkreis

Aktuelles aus der Politik

Reden / Positionen

Berliner Tagebuch
Bildarchiv

KfW

Politische Laufbahn

Presse

CD-Favoriten

Reinhard Mey

Surftipps


Bilder meines Lebens

Thailand

Kambodscha Vietnam

Persönlich

Mitgliedschaften Stenkelfeld